2015 | EIN GANZ PERSÖNLICHER JAHRESRÜCKBLICK




Das Jahr 2015 - ein ganz persönlicher Rückblick

Bereits im letzten und vorletzten Jahr habe ich meinen ganz persönlichen Jahresrückblick mit euch geteilt. 2013 und 2014 - zwei Jahre, die nicht hätten unterschiedlicher sein können. Mit krassen Höhen und Tiefen. Und nun das Jahr 2015, ein Jahr, das es sehr gut mit mir meinte. Schon wieder ist ein Jahr um, verrückt - nicht wahr?! Wo ist bloß die Zeit hin? 2015, ein für mich sehr erfolgreiches Jahr, in dem ich viel erreicht habe. In dem ich viel Wunderbares erleben durfte, tolle Menschen kennenlernte, meine kleine Tochter gebar, und so vieles mehr. Ein Jahr, das mich ganz besonders glücklich macht. Ich werde mich wohl ewig sehr gern an dieses schöne und spannende Jahr zurückerinnern. Oh ja. 

Was für ein Jahr. Die ersten drei Monate des Jahres 2015 standen unter dem Mimi-Stern. Alles war bereit und wir haben gewartet, gewartet auf die Ankunft unserer kleinen Motte. Wie das Leben so spielt, hat sich die junge Dame direkt noch zwei Wochen länger im Bauch versteckt. Dann die letzten aufregenden Monate in der Uni, immer mit dabei {erst der Babybauch und dann} Mimi. Es war ein spannendes Jahr - es ist so viel passiert, dass ich es noch gar nicht alles fassen kann. 


Welche Themen definieren mein Jahr 2015?
Die Geburt meiner Tochter ist wohl das schönste Erlebnis in diesem Jahr und somit eines der wichtigsten Ereignisse. Im Sommer habe ich zudem mein Studium erfolgreich abgeschlossen, puh - endlich. Am Ende war so ziemlich die Luft raus und die Motivation hat gehinkt, aber: das Ding ist geschafft. Und das mit frisch geborenem Baby. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich. Beruflich lief es für mich im Jahr 2015 ebenfalls rund und auch Henry hat sich beruflich weiterentwickelt. Und auch gesundheitlich war alles gut. Manchmal möchte ich mich zwicken, denn ich kann es kaum glauben, dass das Leben es in diesem Jahr so gut mit mir, mit uns meint. Erinnere ich mich noch an das Jahr 2013 zurück, dann kann ich es noch weniger glauben - das komplette Gegenteil. 


Was habe ich in diesem Jahr erreicht?
Viel. Gefühlt bin ich auch in diesem Jahr gelassener geworden. Noch glücklicher, ich finde immer mehr zu mir. Es mag seltsam klingen, aber je älter ich werde, umso glücklicher bin ich mit mir selbst und das zeigt sich auch im Alltag und in meiner Partnerschaft. Ich bin glücklich, rundum. Ich mag mich und mein Leben, und ich bin ziemlich zufrieden. Natürlich läuft nicht immer alles rund {wie bei jedem Anderen auch}, das ist klar. 

In diesem Jahr habe ich zudem meinen Abschluss gemacht. Tadaa. Trompeten und Konfettiregen. Und das mit einer ziemlich guten Note. Ich habe im März unsere Mimi auf die Welt gebracht. Unser kleines, zuckersüßes Energiebündel. Ich habe beruflich viel erreicht und freue mich gerade in puncto Job auf das kommende Jahr. Ich war auf wirklich spannenden Veranstaltungen {ich sage nur London, Straßburg und die Audi Driving Experience}, habe wirklich sehr spannende, liebe und inspirierende Menschen kennengelernt {meine liebe Rebecca  und die liebe Natalie möchte ich zB nicht mehr missen!}, durfte tolle Projekte umgesetzen und ich das Schönste, ich durfte das tun, wofür mein Herz schon seit meiner Kindheit schlägt - das Schreiben. 


Welche emotionalen Erfahrungen habe ich gemacht?
Vergeben. Zulassen. Aus der Hand geben. Vertrauen. Lieben.

Gerade die letzten Wochen des Studiums haben mich vieles gelehrt. Ein ganz wichtiger Punkt: sich für Neues öffnen und zulassen. Das tat gut. Mal raus aus der Komfortzone. Und auch habe ich gelernt, mehr zu vertrauen. Vertrauen in mich selbst, Vertrauen in meinen Körper, Vertrauen in Mutter Natur. Wurde mir in der Schwangerschaft doch so häufig Angst gemacht - das Kind wäre zu zart, das Wachstum asymmetrisch und letztendlich war alles fein und Mimi gesund {und gar nicht zart}.

Und ich durfte noch einmal dieses vollkommene Glück erleben, die Geburt eines Kindes. Die wohl größte emotionale Erfahrung im Jahre 2015.

Auch habe ich für mich gelernt, zu vergeben. Jeder macht mal Fehler, das ist menschlich und gut. Denn aus Fehlern lernt man. Sie machen klüger und stärken. Ich kann sagen, dass gerade die Geburt unserer Mimi auch zusammengeschweißt, Menschen sich wieder näher gebracht hat und das finde ich besonders schön!


Was kam im Jahr 2015 dazwischen?
Unter anderem eine vergeigte letzte Klausur. Halleluja, ich sag es euch - da ist mir echt der Allerwerteste auf Glatteis gegangen. Haha.


Was habe ich dieses Jahr gelernt?
Sehr viel. Einiges habe ich bereits genannt. Fachlich wie menschlich habe ich viel dazu gelernt. Gerade beruflich habe ich auch sehr viel dazugelernt.


Mein größtes Erfolgserlebnis in diesem Jahr?
Ganz klar, mein Abschluss. Engagement und Fleiß zahlt sich eben aus. Wenn ich an die langen Nächte zurückdenke, mit dem dicken Babybauch, Nacht für Nacht bis mindestens 2 Uhr. Das brauche ich nicht n9och einmal.


Was habe ich in diesem Jahr vermisst?
Nichts. Selbst ausreichend Freundinnen-Zeit und Urlaub war in diesem Jahr möglich. Das war schön!


Was musste ich loslassen?
Gleich zweimal ganz viel. Es ist noch immer nicht leicht, das zu akzeptieren und gerade das loslassen fällt schwer. Aber es gehört zum Leben.


Im Jahr 2015 habe ich aus aus meinem Leben gestrichen?
Negative und unaufrichtige Menschen, die mir nicht gut tun. 


Gefreut?
Ganz besonders habe ich mich über die Geburt unserer Mimi gefreut. Eine magische erste Zeit, die bis zum heutigen noch immer anhält. Ich liebe es Mama zu sein. 


Aufgehört?
Mit den ständigen Selbstzweifeln und der Unsicherheit. Ich bin ein sehr unsicherer Mensch, meist sehr zurückgenommen. Ich habe gerade in den letzten zwei Semestern gelernt, selbstbewusster aufzutreten. 


Verloren?
Nichts. Nur ganz viel gewonnen. 


Begonnen?
Mich unter der Woche besser zu organisieren. Seitdem Henry unter der Woche nicht da ist, war mehr Struktur dringend nötig. Anfangs war das alles gar nicht so einfach und es fiel mir auch recht schwer. Aber so langsam habe ich eine Routine. Hart wird es sicher nach den drei gemeinsamen Wochen.  


Geliebt?
Meine eigene kleine Familie ganz besonders. Und natürlich auch unsere Familien. Meine Schwester, die ein so großes Herz hat und immer für mich, für uns da ist. Mein Vater, der sich im wahrsten Sinne des Wortes immer ein Bein für seine Töchter ausreißt. Ganz viel Liebe für meinen kleinen Neffen, der wohl mit Abstand der süßeste kleine Junge auf dieser Welt ist. Sowie ganz viel Liebe für meine Freundin {und ihr noch ungeborenes Kind}. 


Hätte ich einen Zauberstab, dann würde ich..?
Wie auch im letzten Jahr würde ich mir wohl mehr Zeit wünschen. Mehr Zeit für mich, einfach mal ein paar Stunden Ruhe, lesen, einen Tee trinken, entspannen. Und mehr Zeit als Familie. Da Henry nun so oft weg ist, kommt die leider viel zu kurz. 


Das möchte ich gern noch erleben?
Auch hier hat sich nicht viel an meinen Wünschen getan. Ich hoffe, meine zwei Mädchen noch lange lange begleiten zu dürfen. Ich bin so gespannt, was das Leben für sie bereit hält. Außerdem träume ich noch immer von ein paar ganz bestimmten Reisen, z. B. von einer Rundreise durch alle US-Staaten. Vielleicht.. irgendwann.


Ich möchte mehr?
Reisen. Mehr sehen. Mehr erleben. Und ich möchte ein wenig mehr Freizeit haben. Auch wenn mir das was ich mache Spaß bereitet - so arbeite ich doch ziemlich viel und habe relativ wenig Zeit für mich. 


Das Beste, was ich dieses Jahr für jemanden gemacht habe?
Die Frage, was man selbst Gutes getan hat, ist immer nur schwer zu beantworten - finde ich. Deshalb habe ich Henry gefragt. Und dieser sagte:

"Du hast mir ein gesundes und wunderschönes Baby geschenkt. Das ist doch mal was Gutes. Und du hast dich für Flüchtlinge eingesetzt, du hast Zeit investiert, Menschen animiert und gespendet!"


Das Beste, was jemand für mich getan hat?
Mir Zeit schenken. Mir zuhören, mit mir lachen, mit mir weinen. Meine liebe Kathrin, ich bin mir sicher, du liest das: Ohne dich wäre mein Leben nur halb so schön. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht voneinander hören oder lesen oder an uns denken. Du bist immer für uns da. Ich freue mich darauf, noch ganz viel mit dir zu erleben. Und das Schönste: ganz ganz bald bist du auch endlich Mama. 


Ich freue mich auf 2016, weil..?
..dieses Jahr bestimmt weitere viele tolle Erlebnisse und Erfahrungen für uns bereithält. Wir werden uns in den eigenen vier Wänden einleben, Mimi wird ihre ersten Schritte laufen und ihr erstes Wort sagen, vielleicht fahren wir in den Urlaub. Ich bin gespannt, was 2016 für uns geplant hat.


Wie war euer Jahr 2015? War es gut zu euch? Was habt ihr erlebt?


Alle Fotos sind von Natalie Shelton 




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